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Gute Betreuung im Alter – Perspektiven für die Schweiz

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Projekteigner
Kategorie: 
Betreuung, Gemeinwesen, Soziale Teilhabe + bürgerschaftliches Engagement
Region: 
Bern + Mittelland, Fribourg, Genf, Graubünden, Neuenburg + Jura, Nordwestschweiz, Ostschweiz, Tessin, Waadt, Wallis, Zentralschweiz, Zürich

 

Eine gute Betreuung im Alter gewinnt in der Schweiz zunehmend an Bedeutung, in verschiedener Hinsicht. Die Bevölkerung wächst und wird älter. Die Gebrechlichkeit von Menschen im hohen Alter wird zu einer länger dauernden Phase der Betreuung führen. Betagte Menschen benötigen Betreuungs- und Pflegelösungen, bei denen die zwischenmenschliche Beziehung und die Wertschätzung einen wichtigen Platz einnehmen. Und die Betreuung ist im Gegensatz zur Pflege durch Spitex, intermediär oder stationär, rechtlich sowie inhaltlich mangelhaft und unklar geregelt.

Generationenaufgabe neu verstehen

 

Die Familien werden kleiner und Frauen sind zunehmend berufstätig. Familien wohnen häufig weiter entfernt von ihren Angehörigen. Das familiäre Umfeld und das zivilgesellschaftliche Netzwerk können die Betreuung allein nicht mehr sicherstellen. Damit werden soziale Netzwerke ausserhalb der Familie wichtiger. Gute Betreuung wirkt präventiv und ist ein Mix von Leistungen verschiedenster Akteure. Sie ist Ausdruck einer gemeinsamen Alltagsgestaltung, welche die gesellschaftliche Teilhabe von älteren Menschen ermöglicht, die allein oder vom gesellschaftlichen Ausschluss bedroht sind.

 

Die Paul Schiller Stiftung setzt sich anwaltschaftlich ein

 

Alle Menschen haben ein Anrecht, auf ein würdiges Altern. Gute Betreuung ist Teil davon. Um eine Zweiklassengesellschaft zu vermeiden, ist eine gute Betreuung für alle rechtlich sicherzustellen. Die Paul Schiller Stiftung setzt sich anwaltschaftlich für eine qualitätsvolle und bezahlbare Betreuung älterer Menschen in der Schweiz ein. Zusätzlich zur Finanzierung konkreter Projekte engagiert sich die Stiftung in folgenden Handlungsfeldern für eine «Gute Betreuung im Alter»:

 

  • Grundlagen finanzieren (keine eigentlichen Förderprogramme für Forschung, sondern punktuelle praxisbezogene Studien)
  • Wissenstransfer ermöglichen
  • Informieren, Sensibilisierungsarbeit leisten, Debatte stärken 

Die Stiftung entwickelt jedoch keine eigenen Bildungs- oder Fachkonzepte.

 

Gute Betreuung im Alter soll sichtbar gemacht werden, indem Grundlagenarbeiten und Projekte gefördert werden, welche die Begrifflichkeiten rund um das Thema der Betreuung differenzieren, rechtliche und finanzielle Rahmenbedingungen, ethische und menschenrechtlichen Prinzipien thematisieren oder auch betriebswirtschaftliche Konzepte und fachliche Grundlagen entwickeln. Kontinuierliche Kommunikationsarbeit und gezielte kommunikative Akzente verstärken die Arbeiten und Projekte. Ziel ist eine breite Auseinandersetzung zu «Guter Betreuung im Alter» zu fördern.

 

Weitere Informationen zu unserem Engagement sowie unseren Newsletter finden Sie auf www.gutaltern.ch

 

Kontakt: mail@gutaltern.ch 

 

Neuigkeiten

Freitag, 19.04.2019
In der gesundheits- und sozialpolitischen Debatte in der Schweiz hat die Betreuung* im...
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