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Stadt Zürich - Seniorinnen und Senioren in der Schule

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Ältere Menschen besuchen jeweils einen halben Tag pro Woche eine Schulklasse und stellen ihre Lebenserfahrung, Geduld und Zeit zur Verfügung

Region: Zurich
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Stadt Zürich - Seniorinnen und Senioren in der Schule

Geduld haben – Zeit schenken – Beziehung erleben.
Ältere Menschen besuchen jeweils einen halben Tag pro Woche eine Schulklasse und stellen ihre Lebenserfahrung, Geduld und Zeit zur Verfügung. Als Freiwillige sind sie auf allen Stufen der Volksschule sehr willkommen. Mitmachen können alle Seniorinnen und Senioren, die Freude am Umgang mit Kindern haben und Geduld, Humor, Toleranz, Offenheit und Durchsetzungsvermögen mitbringen. Pädagogische Kenntnisse werden nicht vorausgesetzt.

Unterstützen – begegnen –erzählen – zuhören – entdecken
Seniorinnen und Senioren …
… unterstützen beim Zeichnen, Werken und Handarbeiten.
… lesen und erzählen in der Bibliothek Geschichten
… begleiten auf Exkursionen oder auf dem Weg ins Hallenbad
… führen deutsche, französische und englische Konversation mit den Kindern
… helfen den Kindern mit Einfühlungsvermögen und Toleranz, schwierige Situationen zu meistern
… haben ein offenes Ohr für die Geheimnisse und Anliegen der Kinder
… sind warmherzig liebevoll und achtsam
… flüstern beim Theater spielen den Text
… begleiten den Gesang mit einem Instrument
… üben mit den Kindern ein Gedicht ein
… vermitteln Humor und Lebensfreude

Freiwilligenarbeit – Engagement – Wertschätzung
Der Einsatz in einer Klasse beträgt maximal vier Stunden pro Woche. Sie werden in ihre Aufgaben und den Schulbetrieb eingeführt. Der Kontakt mit den Kindern findet in der Schule und im öffentlichen Raum statt. In Bezug auf ihren Einsatz in der Schule unterstehen sie der amtlichen Schweigepflicht. Zwei mal jährlich nehmen die Seniorinnen und Senioren an einem Erfahrungsaustausch teil. Freiwilligenarbeit wird grundsätzlich nicht bezahlt. Pro Senectute Kanton Zürich bietet allen ihren Freiwilligen die Möglichkeit, an kostenlosen Weiterbildungen teilzunehmen. Nach Beendigung eines Engagements in der Schule wird auf Wunsch eine schriftliche Bestätigung ausgestellt. Freiwillige die im Auftrag der Pro Senectute Kanton Zürich tätig sind, sind subsidiär gegen Haftpflichtansprüche und Unfälle versichert.

Lehrpersonen
Von den Lehrpersonen wird Offenheit und Bereitschaft, Neues auszuprobieren, erwartet. Sie haben Freude am Umgang mit älteren Menschen. Sie führen die Seniorinnen und Senioren in den Schulbetrieb ein, planen deren Einsatz und werten diesen aus. Im Unterricht ermöglichen die Lehrpersonen Situationen, in denen der Dialog der Generationen gepflegt werden kann.
Der Einbezug von älteren Menschen wirkt sich auf den lebhaften Schulbetrieb harmonisierend aus. Er bezweckt eine Bereicherung des Unterrichts, zielt aber nicht auf eine Entlastung der Lehrperson ab.
Die Lehrpersonen tragen die Verantwortung für den Einsatz der Seniorin bzw. des Seniors in ihrer Klasse und behalten die pädagogische und sozialpädagogische Leitung. Sie informieren die Schulleitung und die Eltern über den Einsatz.

Drei Generationen profitieren
Das Angebot Generationen im Klassenzimmer hat zum Ziel, den Schulalltag zu bereichern und die Lehrpersonen bei ihrem täglichen Umgang mit den Schulkindern zu begleiten und zu unterstützen. Die Schülerinnen und Schüler können die ältere Generation positiv erleben und von ihrer reichen Lebenserfahrung profitieren. Sie lernen im Kontakt mit der Seniorin bzw. dem Senior zuzuhören, Gefühle wahrzunehmen und auf einen Gesprächspartner einzugehen. Die Seniorinnen und Senioren nehmen weiterhin aktiv am gesellschaftlichen Leben teil und können ihr Wissen und ihre Erfahrung einbringen.
Pro Senectute Kanton Zürich