Dein Nachbar/deine Nachbarin brauchen dich!

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Projekteigner
Kategorie: 
Alltagsaktivitäten, Gemeinwesen, Soziale Teilhabe + bürgerschaftliches Engagement
Region: 
Ostschweiz

 

Kampagne Förderung der Nachbarschaftshilfe 

2015/16 will BENEVOL Thurgau vorab mit seinen Trägerorganisationen (SRK TG, Pro Senectute TG, Pro Juventute TG) eine Kampagne für mehr Nachbarschaftshilfe im Kanton Thurgau lancieren. Wir sind der Meinung, dass die demografische Entwicklung vermehrt eigenverantwortliches Handeln verlangt. Es ist uns wichtig, dass der Wert der Freiwilligenarbeit und des uneigennützigen Helfens über die Generationen hinweg im Thurgau geschätzt wird und nicht abnimmt oder gar verloren geht. 

 

Auszüge aus unserem Konzept:

1.1. Zielgruppen

  • Jede /Jeder ist Nachbarin oder Nachbar. Kinder und Alte, Menschen mit Beeinträchtigungen, Schweizer und Menschen aus aller Welt, die mit uns, bei uns wohnen.

 

1.2. Kommunikationsziele

 

  • Jeder und Jede hat Nachbarn.
  • Wir wollen Menschen sensibilisieren, bedürftigen Mitmenschen mit kleinen Dienstleistungen zu helfen und dadurch Freude zu bereiten und gleichzeitig Freude und Genugtuung zu erfahren durch zufriedene Mitmenschen. Kleiner Einsatz, grosse Befriedigung. Dankbarkeit erleben, sinnvolles tun.
  • Wir wollen Menschen sensibilisieren, Hilfe annehmen zu können

5.3. Wirkungsziele

  • Sensibilisierung der Bevölkerung für mehr (Mit-)Menschlichkeit.
  • Botschaft: Dein Nachbar ist dir der Nächste
  • Augen auf, hinsehen, hinhören, anrufen
  • Mit wenig Aufwand sich und Anderen Freude bereiten
  • Aufbau von Vertrauen, Dialog und gemeinsames Arbeiten auf „Augenhöhe“
  • Zusammen Spass haben (über die Hautfarben, Gesundheitszustännde und Generation hinweg)
  • Sich gegenseitig (besser) kennen lernen
  • Begegnung oder intergenerationelle Kontakte verbessern
  • Erfahrungen und Erlebnisse erzählen und austauschen
  • Neues lernen
  • Lernen zwischen Alt und Jung und von verschiedenen Kulturen ermöglichen
  • Persönliche Kontakte reduzieren Nachbar-, Ausländer-, Alters- und Generationenvorurteile!
  • Mit Nachbarschaftshilfe können alte Menschen länger daheim wohnen bleiben

5.4. Zielgebiet​

 

  • Kanton Thurgau

5.5. Nachbarschaftshilfe-Aufgabenbereiche 

 

  • Freiwillig engagierte Nachbarn sorgen für mehr Lebensqualität in ihrem Umfeld!
     

z.B. Begleitungen

  • Rollstuhlfahrer auf einem Spaziergang oder zum Einkaufen begleiten
  • Kranke zum Arzt bringen und abholen
  • Besuch im Spital oder Pflegeheim machen
  • 1. Klässlern sicher über stark befahrene Strassen helfen
  • Ausländer beim Gang zu Behörden begleiten
  • etc.

z.B. Beratungen/Hilfestellungen

  • Briefe schreiben, wenn Nachbarn dies nicht oder nicht mehr selber können
  • Steuerklärungen für andere ausfüllen, die Mühe damit haben
  • Hilfe vor/bei Behördengängen
  • etc.

z.B. Freizeitgestaltung, Kultur /Sport

  • Altershalber/Krankheitshalber Beeinträchtigte zu Anlässen begleiten:
    Fussballspiel, Eishockeymatch, Theater, Oper, Zirkus usw.
  • Zusammen einen Jass klopfen
  • Zusammen Ostereier färben
  • Zusammen Weihnachtsguetzli backen
  • Zusammen Theater spielen, musizieren, singen
  • Zusammen ein Quartierfest organisieren
  • etc.

z.B. Unterstützen mit kleinen Gefälligkeiten

  • Einkaufen gehen
  • Glühbirne auswechseln
  • Geranien giessen
  • Katze füttern
  • Franzwörtli abfragen
  • einen Knopf annähen
  • den Briefkasten leeren
  • ein Bild aufhängen
  • Zeigen wie mit dem Natel/iPhone effizient hantiert wird
  • Zeigen wie man mit einem Zwiebelwickel Halsweh bekämpft
  • etc.

z.B. Dorf-, Stadtentwicklung - sich zusammen mit Nachbarn für "etwas" engagieren

  • Mithilfe im Ortsmuseum
  • Mithilfe in der Bibliothek
  • Mithilfe bei Wochenmärkten
  • Mitwirkung im Quartierverein
  • Dorfputzete, Bachputzete mit Alt und Jung
  • Führungen im Dorf im Quartier organisieren und durchführen und erzählen wie es früher war
  • etc.
  •  

Umsetzungs-Massnahmen

  • Workshop mit Behördenvertretern (Pol. Gemeinden, Kirchgemeinden, Schulgemeinden
  • und Non Profit Organisationen und weiteren Interessierten
  • Plakat-Aktion
  • Homepage "Nachbar TG"
  • Social Media (Facebook, Twitter)
     

Begleitende Massnahmen zur Kampagne

  • Die folgenden Gedankenansätze sind als begleitende Massnahmen zur Plakataktion und der Homepage gedacht und werden vor der Realisierung noch detailliert ausgearbeitet.
  • Notfallnummer einrichten
  • Inserate schalten
  • Flyer auflegen
    bei Ärzten, Physiotherapeuten, Kirchen (Kirchgemeindeblättli), Netzwerk in den Politischen Gemeinden (Gemeindeblättli), Spitex
  • Medienarbeit (Presse, Radio, TV) monatliche Kolumne als Beispiel
  • Einen Tag der Nachbarn einführen

Plakate-Entwürfe für die Kampagne befinden sich bei den anghängten Dateien

Projektdokumente

plakat_1_-_hinsehen_dein_nachbar_braucht_dich.jpg

plakat_3_-_anrufen_deine_nachbarn_helfen.jpg

plakat_2_-_hinhoeren_dein_nachbar_braucht_dich.jpg