Intergenerative Betreuung in Graubünden lanciert

Montag, 20.06.2016

 

Der grösste und am dünnsten besiedelte Kanton der Schweiz steht aufgrund der demografischen Entwicklung vor grossen Herausforderungen im Betreuungsbereich. Die verbesserte Unterstützung von pflegenden und betreuenden Angehörigen war deshalb auch das Thema des 3. Bündner Forums für Altersfragen 2016. Es sind innovative Lösungen gefragt und der Kanton lud Intergeneration ein, das Modell einer intergenerativen Tagesbetreuung erstmals in Graubünden vorzustellen.

 

Wir sehen in der gemeinsamen Tagesbetreuung von Kleinkindern und betreuungsbedürftigen Senioren in einer gemeinsamen Institution eine zukunftsweisende Möglichkeit gerade auch für periphere ländliche Gebiete, pflegende Angehörige tageweise zu entlasten und ihnen Freiräume zur Erholung bzw. zur Erwerbsarbeit anzubieten. Auch bietet ein generationenverbindender Alltag in einer gemeinsamen Tagesstätte den Kindern und den Älteren die neue Möglichkeit zur Begegnung und zum Austausch zwischen den Generationen. Das Modell stiess bei den Tagungsteilnehmern auf reges Interesse und erste Kontakte wurden geknüpft. Wir bleiben dran!

 

Nähere Informationen zu unserem neuen Fokus auf Betreuungsinstitutionen finden Sie hier

 

Das Poster zur intergenerativen Betreuung mit allen Vorteilen auf einem Blick:

Weitere InformationenSize
poster_intergenerative_tagesbetreuung.pdf10.04 MB
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