Verein Munterwegs

Mentoringprogramm MUNTERwegs

Haben Sebastian und ich uns tatsächlich erst vor 5 Monaten kennengelernt?

Donnerstag, 20.04.2017

Es kommt mir viel länger vor – wahrscheinlich, weil unsere gemeinsamen Stunden immer so reich angefüllt mit diversen Freizeitaktivitäten sind.

 

So kommt mir die Dinoausstellung in Hüneberg in den Sinn, Toni’s Zoo, der Tierpark Arth Goldau oder ein Besuch auf dem Rothenburger Spielplatz, auf dem am 1. April die Dampfloki aus dem Winterschlaf geweckt wurde. In der Adventszeit hatten wir in Luzern ein Weihnachtsmärchen besucht, waren auf dem Eisfeld (oje, oje -  zum Glück gab es helfende Schlümpfe), bauten in unserem Garten einen Schneemann und guetzelten bei stimmungsvoller Weihnachtsmusik. Ein spezielles Erlebnis war sicher auch der Besuch im Kletterzentrum, zusammen mit der ganzen MUNTERwegs-Gruppe. Da ging es wirklich „hoch hinaus!“

 

Aber man muss nicht immer aus dem Haus, denn Sebastian ist ein leidenschaftlicher Bastler, dem nicht so schnell die Ideen ausgehen. So entstanden bereits etliche Dino’s, Drachen, Krokodile und Wölfe. Nicht zu vergessen: Nette Küken und Hasen, denn es kann sicher nicht schaden, den Osterhasen milde zu stimmen.

 

In der Frühlings- und Sommerzeit sorgt die Natur für allerlei, was zu bestaunen ist und die Molche in unserem Biotop üben auf Sebastian eine grosse Faszination aus. Demnächst wollen wir mal im Wald nach einem grossen Ameisenhaufen Ausschau halten. Sehr zu begeistern ist Sebastian auch für Gesellschaftsspiele, da darf dann sogar mein Mann mitspielen.

 

Es ist schön, die Freude eines Kindes mitzuerleben, dem ohne MUNTERwegs diese Highlights versagt bleiben würden und ich hoffe, dass die positiven Erlebnisse dazu beitragen, einem fremdsprachigen Kind ein wenig von unserer Kultur mitzugeben. Ein Gewinn ist es auf jeden Fall, nicht nur für das Kind, sondern auch für den Mentor! Allerdings kann ich manches Mal auch ein Plagegeist sein und so quäle ich das „arme Kind“ seit einiger Zeit mit dem Erlernen der Uhrzeit. Ich bin mir aber sicher, dass wir das bald geschafft haben!

 

Monika Bächler
Mentorin aus dem Rontal

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