Generationenakademie

Erkenntnisse aus dem „Entwicklungsraum für Projekte“ – Teil 2

Mittwoch, 06.05.2015

An der Analyse des Besuchs von Fünftklässlern im Altersheim lernten wir, dass für derartige Begegnungen (Kinder und Hochbetagte) unbedingt die entsprechende Fachperson im betreffenden Altersheim einbezogen und die Begegnung mit ihr geplant werden muss. Nur so findet der Anlass Akzeptanz, sowohl beim Fachpersonal wie bei der Administration. Als Knackpunkt erweisen sich nämlich oft Mitarbeitende am Empfang oder im Hausdienst, deren Routine durch eine Gruppe lachender, bewegungsfreudiger Kinder erheblich gestört wird. Die sorgfältige Vorbereitung des Anlasses mit der internen Fachperson gewährleistet auch, dass die Begegnung altersgerecht wird. Altersheimbewohner/innen haben bekanntlich andere Bedürfnisse als Fünftklässler… Eine kurze Einführung soll letzteren bewusst machen, was sie im Altersheim erwartet. Die gegenseitige Vorstellung von Kind und Bewohner/in bei Paararbeiten bildet die Basis dafür, dass überhaupt ein intergenerativer Austausch stattfinden kann. Und last but not least: Oft neigt man dazu, das Programm zu überfüllen. Weniger ist mehr - Raum und Zeit für Gespräche lassen und darauf vertrauen, dass diese unter den gegebenen Umständen von selber zum Laufen kommen!

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