Generationenakademie

Erkenntnisse aus dem „Entwicklungsraum für Projekte“ – Teil 1

Freitag, 17.04.2015

In den Diskussionen im letzten Entwicklungsraum für Projekte lernten nicht nur die Projektinitiant/innen viel. Auch für die anderen Teilnehmenden und uns Workshop-Leiterinnen ergaben sich immer wieder interessante Erkenntnisse.

So wurden z.B. die Spielnachmittage in der Bibliothek im Lauf des Workshops zu einer Art „Bibliothek-Casino“. Kinder und Senioren sollen ihre Lieblingsspiele dorthin mitbringen, die Bibliothekarin stellt zusätzlich die neuesten Spiele aus der Ludothek bereit. Besucher und Besucherinnen können Spiele ausprobieren, wenn sie wollen, zwei Stunden spielen, oder auch einfach nur zuschauen, etwas trinken, miteinander plaudern. Ganz nach Lust und Laune. Vielleicht können sie die Spiele auch noch bewerten und so ein eigenes „Ranking“ herstellen – ganz im Trend der allerorts üblichen Bewertungen.

Gelernt haben wir an diesem Beispiel, dass es gerade für Generationenprojekte wichtig ist, von den Ideen, Bedürfnissen, Interessen der Angesprochenen auszugehen und diese aktiv einzubeziehen. „Fertige“ (auch noch so durchdachte) Konzepte von Fachleuten greifen oft zu kurz und bieten zu wenig Spielraum für die Beteiligten. Die Beteiligten müssen unbedingt bei ihren Interessen und Vorlieben „abgeholt“ werden! 

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