Generationenverbindende Kunstvermittlung des Aargauer Kunsthauses

Die Geschichte von "Anton und Lou im Museum"

Montag, 06.05.2013

Lou ist allein im Museum, als sie plötzlich ein leises Geräusch hört und sieht, wie sich ein Junge aus einem Bild heraus nach einem Holzstab am Boden streckt. Schwups, da fällt der Junge namens Anton, aus dem Bild heraus. Die Geschichte nimmt ihren Lauf. Gemeinsam mit Anton aus dem Bild Am Sempachersee von Robert Zünd, 1873, entdeckt Lou das Kunsthaus, die Kunstwerke und die Geheimnisse der Bilder.

Die Illustrationen sind von der Künstlerin Dominique Lämmli, Anton und Lou erhalten dadurch einen ganz eigenen Charakter. Die Handlung der Geschichte ist phantastisch. Die Figuren begegnen anderen Figuren aus Kunstwerken und bekommen Einblick in die Räume hinter den Kulissen, zu denen "normale" Museumsbesucher keinen Zugang haben. Das Museum entpuppt sich als Ort, an dem verrückte Dinge passieren. Mit dem Anliegen, eine spannende Museumsgeschichte zu erzählen, die (Gross-)Eltern ihren Kindern oder Enkeln vorlesen, konnte der bekannte Autor Klaus Merz gewonnen werden. Dabei sah er in Gedanken sein Enkelkind als Zuhörer vor sich.

Die Bilder werden lebendig, Realität und Phantasie mischen sich, der museale Raum wird zum Leben erweckt. Das Kinderheft eignet sich, um mit dem (Gross-)Kind gemeinsam Kulturzeit zu verbringen. Zu Hause wird die Geschichte von Anton und Lou im Museum vorgelesen und betrachtet. Bei einem anschliessenden Besuch im Kunsthaus wird das bereits Gehörte und Gesehene auf eine ganz neue Art und Weise (wieder) entdeckt.

Die vorgestellten Menschen und Räumlichkeiten finden sich in jedem Museum. Die Geschichte zeigt, was im Museum sonst noch gesehen werden kann, wenn man mit Neugier und Fantasie durchs Museum schlendert. Mit dem Heft Anton und Lou im Museum können auch andere Museen besucht werden.

Anton und Lou im Museum ist eine Zusammenarbeit der Kunstvermittlung des Aargauer Kunsthauses und dem Rotary Club Aarau.

Kommentar hinzufügen