*Das Sofa* war am Theodorskirchplatz zu Gast

Donnerstag, 21.05.2015

Die Mobile Jugendarbeit Basel und Riehen ist am 22. April 2015 auf dem Theodorskirchplatz im Einsatz gewesen, um Jugendlichen eine Plattform zu geben, damit sie ihre Bedürfnisse platzieren können und diese vom Gegenüber besser Gehör finden. Gemeinsam mit der Reformierten Kirche planten wir diesen neuen Sofa-Einsatz am Theodorskirchplatz.

Davide Maniscalco öffnet seit Frühjahr 2015 bereits jeweils am Mittwoch die Kirchentüren von 14-18h, und lädt Jung und Alt zum Verweilen an der Theo-Bar ein. Am Mittwoch, 22. April nannten wir diesen Fusion-Event kurzerhand die Sofa-Bar-Theo!

Der Platz ist meist stark und von den verschiedensten Nutzergruppen belebt. Die Primarschule Theodor, das Bürgerliche Waisenhaus Basel, die Musik Akademie, die Jugendberatung und die Leitungsstelle von JuAr Basel und, wie bereits erwähnt, die Theodorskirche grenzen an den Platz. Die Mobile Jugendarbeit Kleinbasel ist selbstverständlich vor allem mit den Jugendlichen und jungen Erwachsenen, welche ihre Freizeit auf dem Platz verbringen, in Kontakt. Viele der Jugendlichen skaten, fahren Scooter oder BMX. Andere kommen einfach um zu chillen und die gemütliche Atmosphäre des Platzes zu geniessen. Seit März 2015 steht auf dem Platz die neue, lang ersehnte Quarter Pipe. Die MJAB/R konnte diese Platzumgestaltung in Zusammenarbeit mit Jugendlichen und dem Planungsamt (Städtebau und Architektur) erzielen. Auf dem Sofa nahmen alle möglichen Nutzergruppen des Theosplatzes: Skater, Kinder, Jugendliche und Betreuungspersonen aus dem Waisenhaus, der Pfarrer, die Leitung von JuAr und diverse Laufkundschaft- kurz gesagt: querbeet, von jung bis alt aus jeglichsten Schichten. Thematisiert wurden die Skate-Elemente auf dem Platz, vordergründig die neue Quarter Pipe, über welche sich alle sehr freuen! Zudem war ein grosses Bedürfnis der Jugendlichen aus dem Quartier die Mitnutzung der Sportanlage des Waisenhauses. Zwei tolle Sportplätze, der eine mit Kunstrasen, der andere mit Tartanbelag sind dort auf privatem Grund und werden in erster Linie von den Wohngruppen des Waisenhauses genutzt. Es wurde darüber diskutiert, ob und unter welchen Bedingungen Jugendlichen von „aussen“ diese bespielen dürfen. Die Offenen Türen der Kirche stiessen ebenso bei vielen der Beteiligten des Sofa-Projekts auf grosses Interesse, einige nutzten die Möglichkeit sogleich, um sich in der Kirche abzukühlen, da der Tag sehr sonnig und heiss war.

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