Ein alternativer Report vom Demographen-Kongress – Un reportage alternatif du Colloque des démographes

11 Aug 10

Der folgende Text wurde von Michela Villani verfasst. Ihre Kontaktdaten finden Sie untenstehend.

An der Universität Genf lud AIDELF vom 21. bis zum 24. Juni 2010 zum 16. Jahreskongress ein. Zum Thema standen die Beziehungen zwischen den Generationen aus Sicht der französischsprachigen Demografen. Zu dieser Problematik wurden in vier Tagen insgesamt 90 Beiträge in 20 Parallel- und 4 Plenarsitzungen vorgestellt. Die intergenerationellen Beziehungen wurden nach 3 thematischen Gruppen behandelt:

  • Formen der Familiensolidarität
  • Migration
  • Vermittlung von Wertvorstellungen, Verhaltensweisen, Gesundheit, Finanzielles

Die meisten Beiträge beschäftigten sich auch mit dem Gender-Aspekt und haben bestätigt, dass die Ungleichheit zwischen Mann und Frau sich immer noch in vielen Bereichen niederschlägt. Fragen wie Zeit und Zeitmanagement sowie auch Quantifizierung von Zeit in Form von Arbeitsstunden wurden in mehreren Vorträgen aufgegriffen.

Die Auswirkungen der Globalisierung auf den Arbeitsmarkt wurden mit dem Migrationsphänomen in Beziehung gesetzt. Die Vielzahl vertretener Länder ermöglichte einen hoch interessanten Austausch und eröffnete völlig neue Einblicke und Vergleichsmöglichkeiten.

Formen der Familiensolidarität

Gestützt auf vergleichende Untersuchungen zeigte Anne Solaz in ihrem Beitrag «Deux générations à la maison: le coût des jeunes adultes vivant chez leurs parents en France et en Italie» (Zwei Generationen in einem Haushalt: Was kosten junge Erwachsene, die bei ihren Eltern leben? Beispiele: Frankreich und Italien.), dass das Verlassen des elterlichen Haushalts für junge Leute mit einer bedeutenden Zunahme der Hausarbeit einhergeht, bei den Männern noch mehr als bei den Frauen.

Tatsächlich beteiligen sich Letztere bereits an der Hausarbeit, bevor sie bei den Eltern ausziehen. Aus der Untersuchung geht hervor, dass Frauen grundsätzlich mehr Zeit für die Hausarbeit aufbringen als Männer. Die vergleichende Studie bestätigt zudem eine Eigenheit der italienischen Familien, wo Mütter zusätzlich Zeit in die Betreuung des Haushalts investieren, wenn das Kind männlichen Geschlechts ist. Diese Zusatzstunden, die (italienische) Mütter leisten, führen zu einem besonderen «Komfort», der vor allem Männern zugutekommt.

Olivia Ekert-Jaffe hat sich mit der Frage beschäftigt, was Kinderbetreuung zeitmässig kostet, und dabei den Einelternfamilien besonderes Augenmerk geschenkt. Ausgehend von der Feststellung, dass ein Kind zusätzliche Arbeit zu Hause mit sich bringt und/oder dass ein Teil der Berufsarbeit für die Bezahlung der Kinderbetreuung aufgewendet werden muss, konnte Ekert-Jaffe aufzeigen, dass die zeitliche Belastung bei allein erziehenden Müttern etwas weniger gross ist: Sind solche Mütter voll erwerbstätig und leben mit einem Kind unter 15 Jahren zusammen, so verfügen sie im Tagesdurchschnitt über etwas mehr Zeit für sich selbst als Mütter, in deren Haushalt auch noch ein Partner lebt.

In ihrem Beitrag «Partage des tâches parentales en France: le statu quo» (Aufgabenteilung bei französischen Eltern: eine Bestandesaufnahme) zeigten Pascal Sebille und Carole Brugeilles, dass Väter sich heute erzieherisch mehr einbringen und einen grösseren Beitrag an die Kinderbetreuung leisten als früher, auch wenn eine völlige Gleichstellung nur im Bereich der «Freizeitaktivitäten» erreicht wird.

Hilfe bei den Schularbeiten und Begleitung sind Aufgaben, die nach wie vor mehrheitlich von den Müttern übernommen werden. Beim Ankleiden und beim Zubettbringen – Aufgaben, die als typisch «weiblich» gelten – findet ein Wechsel statt, wenn das Kind ein gewisses Alter erreicht hat. Von diesen Aufgaben werden die Eltern völlig entlastet, wenn das Kind selbst oder das älteste Kind der Familie sie übernehmen kann.

Ausgehend von der Tatsache, dass Ehen und Partnerschaften immer unstabiler werden und dass jüngeren Forschungen zufolge Patchworkfamilien immer häufiger werden, hat Philippe Cordazzo sich für das Engagement von «Stiefvätern» interessiert und festgestellt, dass es sich von demjenigen biologischer Väter nicht wesentlich unterscheidet. Immerhin hat er eine neue Aufgabenteilung ausgemacht, die als eher zufriedenstellend empfunden wird: Die in Patchworkfamilien lebenden Männer bezeichnen die Aufgabenteilung als besser und weniger konfliktbelastet.

Für Cornelia Hummel entstehen nach einer Scheidung der Eltern keine wesentlichen Unterschiede bezüglich der Beziehungen zwischen Grosskindern und Grosseltern. Diese Beziehungen sind grundsätzlich eher matrilinear geprägt, was bedeutet, dass die Grosseltern mütterlicherseits systematisch bevorzugt werden und die Familie des Vaters weniger präsent ist.

Migration

Christelle Hamel hat eine Feinanalyse der Faktoren vorgenommen, die Generationenkonflikte bei Migrantenfamilien, die sich in Frankreich niedergelassen haben, hervorrufen. Aus Genderperspektive ist ersichtlich, dass Töchter öfter in Konflikte mit ihren Eltern geraten als ihre Brüder, die sich an eine Art «diplomatisches Schweigen» halten, das übrigens für beide Seiten gilt (Kind und Eltern) und darin besteht, dass gewisse Themen ausgeblendet werden.

Aus einem Vergleich der Verhältnisse bei Migrantenfamilien unterschiedlicher Herkunft einerseits und bei der (französischen) Mehrheitspopulation andererseits geht hervor, dass es in Immigrantenfamilien nicht mehr Konflikte zwischen den Generationen gibt.

In seiner Präsentation «Familles africaines en France: parcours, liens et transformation identitaire» (Afrikanische Familien in Frankreich) hat Rémi Galloumontre auf die zentrale Rolle der afrikanischen Mütter in Frankreich hingewiesen. Einerseits sind sie die wichtigste Stütze der Kinder, was auch für deren Integration entscheidend ist (Schulbildung, Anreize für ein gutes Ausbildungsniveau und einen guten Arbeitsplatz sind deshalb von Bedeutung), andererseits obliegt den Müttern die Vermittlung von Geschichte und Sprache des Herkunftslandes.

In nach Frankreich immigrierten Familien übernehmen die Frauen somit Vermittlungsaufgaben für zwei Wertesysteme und knüpfen Beziehungen zwischen ihrem Herkunftsland, das den Kindern oftmals fremd ist, und dem Land, in dem sie leben.

Vermittlung von Wertvorstellungen, Verhaltensweisen, Gesundheit, Finanzielles

Marie Lesclingand beschäftigt sich mit der Frage der Genitalverstümmelung in Migrantenfamilien. In ihrer Präsentation «Transmission intergénérationnelle d’une pratique néfaste: mesure d’abandon de l’excision en contexte migratoire à travers trois générations de femmes» ging es ihr darum aufzuzeigen, dass bei einer Praktik, die von der Grossmutter noch bejaht wurde, die Tatsache, dass sie von der mittleren Generation nicht vollzogen wird, entscheidend dazu beiträgt, dass sie ab der dritten Generation völlig verschwindet.

Das Aufgeben der Beschneidung wird sicherlich vom Migrationsumfeld begünstigt – sowie auch von der neuen Auffassung der Genitalverstümmelung als ein Verbrechen. Ihren «Wert» und ihren Vollzugsgehalt verliert die Beschneidung aber dann, wenn die Frauen einer Generation sie bei der folgenden Generation nicht mehr praktizieren.

Der Beitrag von Barthélémy Kalambayi Banza zur sexuellen Aufklärung in Kinshasa gibt Auskunft über sozio-ökonomische Veränderungen in der Stadt, welche die Grosseltern immer mehr von den Familien entfernen und so die Familienstruktur aufbrechen.

Die Trennung von den Grosseltern, deren Aufgabe es ursprünglich war, ihre Enkel in einer fiktiven Beziehungskonfiguration nach dem Muster Grossmutter/Enkelknabe und Grossvater/Enkelmädchen sexuell zu unterweisen, impliziert eine Erziehungslücke, die durch die Eltern nicht geschlossen wird. Barthélémy Kalambayi Banza unterstreicht die Risiken, die mit diesem kulturellen Verlust und mit der von der Fragmentierung der Familien ausgelösten Identitätsbedrohung einhergehen.


Michela Villani
mvillani@eesp.ch
Haute école de travail social et de la santé · EESP
Ch. des Abeilles 14
1010 Lausanne

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Le texte qui suit a été écrit par Michela Villani. Vous trouvez leurs coordonnées ci-dessous.

Du 21 au 24 juin 2010, le XVI colloque de l’AIDELF s’est déroulé à l’Université de Genève et a porté sur le thème « Relations intergénérationnelles. Enjeux démographiques ». 90 communications ont été présentées dans 20 séances parallèles et 4 séances plénières au long de ces 4 journées. La thématique des relations générationnelles se déclinait autour de 3 axes principaux :

  • Les formes de solidarité familiale ;
  • La migration ;
  • La transmission des normes, comportements, santé et argent.

La majorité des communications ont intégré la dimension de genre, montrant bien comment l’inégalité entre hommes et femmes se reproduit encore dans bien des domaines. Le temps, sa gestion et sa quantification en termes d’heures de travail sont des éléments émergeant dans plusieurs communications.

Les effets de la globalisation du marché du travail sont mis en relation avec le phénomène migratoire. La pluralité des pays représentés a permis un dialogue enrichissant ainsi que le développement d’un regard comparatif absolument original.

Les formes de solidarité familiale

L’analyse comparative présentée par Anne Solaz dans sa contribution « Deux générations à la maison : le coût des jeunes adultes vivant chez leurs parents en France et en Italie » montre comment la sortie du foyer parental représente une augmentation importante en termes d’heures de travail domestique pour les hommes plus que pour les femmes. Ces dernières contribuent déjà aux tâches de ménage avant de quitter le foyer de leurs parents.

L’enquête montre que, globalement, les femmes consacrent plus d’heures que les hommes aux tâches domestiques. Pourtant l’analyse comparative met en évidence une particularité italienne qui ferait que les mères italiennes consacreraient un temps supplémentaire dès qu’il s’agit d’un enfant de sexe masculin. Cette surproduction de travail en termes d’heures des mères (italiennes) produirait un « confort » particulier dont les hommes seraient les principaux bénéficiaires.

Olivia Ekert-Jaffe fait une estimation du coût « en temps » consacré aux enfants, avec une attention spéciale pour le cas des familles monoparentales. Partant du constat qu’un enfant implique un surcroît de travail domestique et/ou une part de travail professionnel pour payer sa garde, elle montre que la monoparentalité s’accompagne d’une « relaxation » des contraintes de temps pour les femmes : il semblerait que les mères d’un enfant de moins de 15 ans, travaillant à plein temps, disposeraient en moyenne d’un peu plus de temps pour elle par jour que les mères en couple.

Pascal Sebille et Carole Brugeilles, dans leur présentation sur le « Partage des tâches parentales en France : le statu quo », montrent l’investissement et la participation croissants des pères aux tâches parentales, bien que l’égalité totale ne soit atteinte que dans les activités qualifiées de « Loisirs ». L’aide scolaire et l’accompagnement restent, avec une forte prévalence, des tâches accomplies par les mères.

Des changements apparaissent quant à l’habillage et la mise au lit, activités caractérisées de typiquement « féminines », quand l’enfant atteint un certain âge. Les parents dégagés de ces tâches, ce serait l’enfant lui-même qui les prendrait en charge ou l’aîné de la fratrie.

Partant du constat que les couples connaissent une instabilité croissante et que les recherches récentes sur la famille ont montré une fréquence accrue des recompositions familiales, Philippe Cordazzo montre que l’engagement du « beau-parent » n’est pas significativement différent de celui du parent biologique. Ce qui change par contre c’est la perception d’une répartition des tâches plus satisfaisante : les hommes dans les familles recomposées la considère comme meilleure avec moins de conflits.

Pour Cornelia Hummel il n’y a pas de différence significative dans les contacts entre petits-enfants et grands-parents suite au divorce des parents. Une matrilinéarité généralisée fait que les grands-parents maternels sont systématiquement avantagés tandis que la parenté paternelle est moins présente.

La migration

Christelle Hamel fait une analyse très fine des facteurs qui déclenchent des conflits intergénérationnels dans les familles immigrées qui résident en France. La perspective de genre montre que les filles ont souvent plus de conflits avec les parents que leurs frères, qui opteraient pour un « silence diplomatique » allant dans les deux sens (enfant et parents) et consistant à ne pas aborder certaines thématiques.

Un regard comparatif sur la population immigrée de différentes origines et la population majoritaire (française) montre que les familles immigrées n’ont pas plus de conflits intergénérationnels que les familles de la population majoritaire.

Rémi Gallou, dans sa présentation « Familles africaines en France : parcours, liens et transformation identitaire », montre comment les mères africaines jouent un rôle central, d’une part, dans le soutien de l’enfant et notamment vis-à-vis de son intégration (d’où l’importance attribuée à la scolarité, l’incitation à atteindre un bon niveau d’étude et un bon emploi) et, d’autre part, dans la transmission de l’histoire et de la langue du pays d’origine.

Les femmes de cette population migrante vivant en France se chargent de tout un travail de transmission d’un double bagage de valeurs et tissent les liens entre leur pays d’origine, souvent étranger à leurs enfants, et le pays de migration.

La transmission des normes, comportements, santé et argent.

Marie Lesclingand, dans sa présentation « Transmission intergénérationnelle d’une pratique néfaste : mesure d’abandon de l’excision en contexte migratoire à travers trois générations de femmes », montre comment l’abandon de la pratique effectuée par la grand-mère aurait une incidence forte sur la perte de cette pratique dans la génération suivante.

L’abandon étant sûrement favorisé par le contexte migratoire et la nouvelle signification de la pratique en terme de crime, celle-ci perd sa valeur et sa mise en acte du moment où les femmes arrêtent de la pratiquer à la génération suivante.

La présentation de Barthélémy Kalambayi Banza sur l’éducation sexuelle à Kinshasa, nous apprend comment les modifications socio-économiques touchant la ville éloignent les grands-parents des enfants, déstructurant ainsi la famille. Les grands-parents – dont le rôle était d’initier les petits-enfants à l’éducation sexuelle, dans une configuration relationnelle fictive imitant le couple du type Grand-mère/Petit-fils et Grand-père/Petite-fille – en étant à l'écart laissent un vide qui n’est pas comblé par les parents. L’accent est mis surtout sur les risques d’une perte culturelle et de menace identitaire à partir de la fragmentation de la cellule familiale.


Michela Villani
mvillani@eesp.ch
Haute école de travail social et de la santé · EESP
Ch. des Abeilles 14
1010 Lausanne

Vom Kongress der französischsprachigen Demographen – Du Colloque de Genève de l'Association des démographes de langue française

21 Jul 10
Dr. Felix Bühlmann, FORS (Schweizer Kompetenzzentrum für Sozialwissenschaften) an der Universität Lausanne, und Koordinator des Sozial- und Generationenberichts 2012 – "Intergenerationelle Beziehungen": Einige Eindrücke vom Kongress der französischsprachigen Demographen vom 21. – 24. Juni in Genf

Teil 3

Wenn die Grosseltern ihre Enkelkinder hüten

Aus geographischen Gründen waren natürlich auch die Schweizer Demographen besonders gut am Kongress vertreten. Jean-Marie Le Goff und Ana Barbeiro, beide Forscher am Institut Pavie an der Universität Lausanne präsentierten Resultate zu einer Studie zu den Veränderungen, die junge Paare erleben, wenn sie zum ersten Mal Eltern werden.

Le Goff und seine Kollegin stellten sich die Frage, wie die Geburt des ersten Kindes die Beziehungen zwischen Eltern und Grosseltern verändert. Rücken die Familien wieder näher zusammen? Tauchen alte Konflikte unvermittelt wieder auf? Helfen die Grosseltern beim Babyhüten aus? In der Tat, dies bestätigen die Befunde Le Goffs und Barbeiros, intensivieren sich die Beziehungen zwischen den jungen Eltern und den frischgebackenen Grosseltern wieder.

Wohnen die Grosseltern in der Nähe, sind sie gesundheitlich rüstig und belasten keine schwereren Konflikte die Beziehungen zu ihren Kindern, so helfen die Grosseltern regelmässig mit, die Kinder zu hüten. Allerdings: Grossmütter (und nur selten auch die Grossväter) kümmern sich im Durchschnitt nur 2.6 Halbtage um die Grosskinder – also viel weniger als Krippen (5 Halbtage) oder Tagesmütter (5 Halbtage).

Wieso? Laut Le Goff bringt das Hüten der Grosseltern eben auch eine gewisse "Einmischung" mit sich. Zudem wollen Grosseltern ihre Enkelkinder eben "geniessen" und nicht "erziehen" (wie dies sich die Eltern vielleicht wünschen).

Teil 4

Mütterliche Verwandschaftslinien

Wie verändern Scheidungen die Beziehungen von Enkelkindern zu ihren Grosseltern? Dieses Thema stand im Zentrum eines Beitrags von Cornelia Hummel von der Universität Genf und François Höpflinger von der Universität Zürich.

48 von 100 Ehen werden heute in der Schweiz geschieden – dies belastet nicht nur den Umgang der Eltern mit ihren Kindern. Auch die Beziehungen zwischen den Enkelkindern und ihren Grosseltern sind auf eine harte Probe gestellt. Hummel und Höpflinger können allerdings zeigen, dass Kinder von "intakten" Paaren nicht häufigeren Kontakt zu ihren Grosseltern haben, als solche von geschiedenen Paaren.

Wenn auch gemeinsame Besuche mit den Eltern bei den Grosseltern seltener werden, so nutzen die Enkelkinder Familienfeste oder Besuche ohne Eltern, um den Kontakt aufrecht zu erhalten. Frappierend hingegen: Kinder pflegen mehr Kontakte zu den Grosseltern mütterlicherseits als zu Opa und Oma auf Vaterseite.

Enkelkinder unternehmen auch mehr gemeinsam mit den Eltern der Mutter und sind sich ihrer grösseren Aufmerksamkeit sicher. Ist dies die Folge davon, dass Kinder nach Scheidungen meist der Mutter anvertraut werden? Ja und nein ist die Antwort von Hummel und Höpflinger. Zwar könnte eine Scheidung den Trend zu einer mütterlichen Verwandtschaftslinie verstärken. Vielfach pflegen aber Kinder auch in intakten Paaren engere Beziehungen zu ihren Grosseltern mütterlicherseits.


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Felix Bühlmann, université de Lausanne (Fondation suisse pour la recherche en sciences sociales FORS) et responsable du Rapport social et générationnel 2012 – «Relations intergénérationnelles»: impressions du Colloque de Genève de l'Association des démographes de langue française (21-24 juin 2010)

Partie 3

Lorsque les grands-parents gardent leurs petits-enfants

Pour des raisons géographiques, les démographes suisses étaient particulièrement bien représentés au colloque. Jean-Marie Le Goff et Ana Barbeiro, chercheurs à l’Institut Pavie de l’université de Lausanne, ont présenté les résultats d’une étude portant sur les bouleversements vécus par les jeunes couples lorsqu’ils deviennent parents pour la première fois.

J.-M. Le Goff et sa collègue se sont posés la question de savoir comment la naissance du premier enfant intervient sur les relations entre ses parents et ses grands-parents. Les familles se rapprochent-elles? De vieux conflits resurgissent-ils? Les grands-parents participent-ils à la garde du bébé? En effet, il ressort de l'étude de J.-M. Le Goff et A. Barbeiro que les rapports entre les jeunes parents et les nouveaux grands-parents s’intensifient.

Si les grands-parents habitent à proximité, qu’ils sont en bonne santé et encore assez dynamiques, que les relations mutuelles ne souffrent pas de graves conflits, alors les grands-parents assistent les parents dans la garde du bébé. Toutefois, les chiffres confirment que les grands-mères (et plus rarement les grands-pères) s’occupent hebdomadairement en moyenne 2,6 demi-journées de leurs petits-enfants – donc bien moins que les crèches (5 demi-journées) ou les mamans de jour (5 demi-journées).

Pourquoi? Selon J.-M. Le Goff, la garde des petits par les grands-parents s’accompagne inévitablement d’une certaine ingérence. De plus, les grands-parents souhaitent tirer plaisir de la garde de leurs petits-enfants sans éduquer ces derniers (ce que les parents attendraient peut-être).

Partie 4

La ligne maternelle

Quelle est l’influence des divorces sur les relations entre petits-enfants et grands-parents? C’était le sujet d’une contribution de Cornelia Hummel de l’université de Genève et de François Höpflinger de l’université de Zurich.

En effet, en Suisse, 48 mariages sur 100 se soldent par un divorce – ce qui n'affecte pas seulement les rapports entre les parents et leurs enfants. Egalement les relations entre les grands-parents et leurs petits-enfants sont mis à l'épreuve. Toutefois, C. Hummel et F. Höpflinger ont démontré que les enfants des couples «intacts» n’ont pas un contact plus suivi avec leurs grands-parents que ceux des couples divorcés.

Il est certes plus rare que les familles complètes rendent visite aux grands-parents, mais les petits-enfants profitent des fêtes familiales ou vont voir les grands-parents, sans leurs parents, pour garder le contact. Ce qui est frappant c’est que les petits-enfants ont des échanges plus suivis avec les grands-parents maternels que paternels.

De même, ils entreprennent plus souvent quelque chose avec les parents de leur mère et bénéficient également d’une attention plus importante du côté des ascendants maternels. Est-ce là une conséquence du fait qu'à la suite d’un divorce, les enfants sont généralement confiés à la mère plutôt qu'au père? Oui et non, répondent C. Hummel et F. Höpflinger. Le divorce pourrait certes expliquer cette tendance au profit de la ligne maternelle, mais pour les couples intacts aussi, on observe des échanges plus intenses entre les enfants et leurs grands-parents maternels.

Vom Kongress der französischsprachigen Demographen – Du Colloque de Genève de l'Association des démographes de langue française

21 Jul 10
Dr. Felix Bühlmann, FORS (Schweizer Kompetenzzentrum für Sozialwissenschaften) an der Universität Lausanne, und Koordinator des Sozial- und Generationenberichts 2012 – "Intergenerationelle Beziehungen": Einige Eindrücke vom Kongress der französischsprachigen Demographen vom 21. – 24. Juni in Genf

Teil 1
Vom 21. bis zum 24. Juni lud die "Association internationale des démographes de langue française" zu ihrem jährlichen Kongress, dieses Jahr in Genf. Sein Thema: die Beziehungen zwischen den Generationen. DemographInnen beschäftigen sich mit der Entwicklung und der Zusammensetzung der Bevölkerung.

In den letzten Jahren trat sie deshalb in erster Linie mit Warnungen zur Alterung oder gar der Überalterung in den Medien in Erscheinung – man erinnere sich an die Stichworte "Methusalem-Komplex" oder "Krieg der Generationen". Doch demographische Forschung ist vielfältiger und nuancierter, als es diese in den Medien breit diskutierten Konzepte erahnen lassen.

Davon legte der Kongress in Genf eindrücklich Zeugnis ab. Insbesondere die bunte Schar der Gäste aus dem frankophonen Afrika, aus Belgien, Quebec und Frankreich sorgten für facettenreiche und leidenschaftlich diskutierte Beiträge.

Kinder an die Macht?

Ganz abwesend war die Thematik der Bevölkerungsalterung dann natürlich nicht. Aber man beschäftigte sich auch mit möglichen Lösungen: Paul Demeny, ein angesehener Demograph aus den USA, machte einen unkonventionellen Vorschlag. Ein zentrales Problem der älter werdenden Bevölkerung seien nämlich auch die politischen Mehrheitsverhältnisse. Genau wie die Bevölkerung im Allgemeinen älter werde, so altern in den westlichen Ländern auch die StimmbürgerInnen und die ParlamentsvertreterInnen.

Die sich stetig vergrössernde politische Mehrheit der Alten habe, so Demeny, kein Interesse daran, das Pensionierungsalter zu erhöhen oder die Leistungen der Altersversicherungen zu kürzen. Deshalb bedürfe es eines Korrektivs, um der beruflich aktiven und jungen Generation politisch wieder mehr Gewicht zu verleihen. Demeney plädiert deshalb dafür, auch allen Kindern ein Stimm- und Wahlrecht zu geben. Bis zum Alter von 18 Jahren soll dies stellvertretend von ihren Eltern wahrgenommen werden.

Junge Mütter und Väter verfügten also, je nach Anzahl Sprösslinge, über 2, 3 oder mehr Stimmen und würden dafür sorgen, dass die Generationenbeziehungen längerfristig ausbalanciert würden. Der Vorschlag ist – obwohl ein bisschen gewöhnungsbedürftig - originell – und wird immer wieder in renommierten Medien diskutiert. Aber ist er auch praktikabel?

Teil 2

Die Müdigkeit der Alten, die Scham der Jungen

Die Würze von internationalen Kongressen macht ja gerade der Vergleich mit Ländern und Gesellschaften aus, die wir nur wenig kennen. Deren Funktionieren stellt unsere vermeintlichen Wahrheiten und Gemeinplätze immer wieder gewinnbringend in Frage oder gar auf den Kopf.

Ein höchst spannender Beitrag präsentierte beispielsweise Mamadou Ndongo Dimé von der Université de Quebec. In den Gesellschaften West-Afrikas, wie beispielsweise im Senegal, bildet die Solidarität zwischen den Generationen ein zentrales Prinzip der Gesellschaft. Von den erwachsenen Kindern wird erwartet, dass sie sich um ihre alten Eltern kümmern und für deren Unterhalt aufkommen, wenn diese nicht mehr arbeiten können.

Doch manchmal werden solche tief verankerten Prinzipien vom Weltenlauf durcheinandergewirbelt. Als einer der wenigen Forscher untersuchte Dimé wie sich die aktuelle Wirtschaftskrise auf die Mittelschichten Senegals Hauptstadt Dakar auswirkte: er konnte zeigen, dass aufgrund der Wirtschaftskrise auch die gut gebildete junge Generation kaum Arbeit findet, deshalb keine Familie gründen kann und anstatt die Eltern zu unterstützen, immer länger von ihnen abhängig bleibt.

Diese Umkehr des traditionellen Solidaritätsverständnis ist für niemanden einfach: es ermüdet die Elterngeneration, die noch länger und härter arbeiten muss, um ihre Kinder zu unterstützen. Und es beschämt und schwächt die Jüngeren, die ihrer moralischen Verpflichtung zur Unterstützung der Eltern nicht nachzukommen vermögen.

Der zweite Teil des Tagungsberichts erscheint in zwei Wochen an dieser Stelle.


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Felix Bühlmann, université de Lausanne (Fondation suisse pour la recherche en sciences sociales FORS) et responsable du Rapport social et générationnel 2012 – «Relations intergénérationnelles»: impressions du Colloque de Genève de l'Association des démographes de langue française (21-24 juin 2010)

Partie 1

Du 21 au 24 juin 2010, l’Association Internationale des Démographes de Langue Française AIDELF s’est réunie à Genève pour son colloque annuel qui, en 2010, était placé sous le thème des relations intergénérationnelles. La démographie traite de l'évolution et de la structure de la population.

Au cours de ces dernières années, les démographes ont commencé à attirer l’attention du monde sur le vieillissement de la population. Dans les média des termes comme le «Complexe de Mathusalem» et la «Guerre des générations» ont eu une résonance importante.

Cependant, la recherche démographique est bien plus différenciée que les médias ne veulent le faire penser par leur conceptions généralisées. Le Colloque de Genève l’a confirmé de manière impressionnante. Venue d’Afrique francophone, de Belgique, du Québec et de France, une assistance nombreuse a apporté des contributions variées, discutées avec passion.

Les enfants au pouvoir?

Bien sûr, la thématique du vieillissement de la population n’était pas pour autant absente. Des ébauches de solution ont même été présentées: ainsi Paul Demeny, démographe réputé venu des USA, a fait une proposition non conventionnelle. Il donnait à penser qu’un des problèmes majeurs des populations vieillissantes résidait dans les rapports majoritaires en politique. En effet, tout comme celui de la population dans son ensemble, l’âge moyen des votants et des représentants parlementaires progresse dans les pays occidentaux.

De plus en plus, la majorité politique se constitue donc de personnes du troisième âge ou près de celui-ci, lesquelles n’ont aucun intérêt à voir restreindre les prestations des assurances vieillesse ou à repousser l’âge du départ en retraite. Par conséquent, selon P. Demeny, un remaniement s’impose afin d’accorder davantage de poids politique à la jeune génération professionnellement active. P. Demeny en appelle même à conférer un droit de vote pour les enfants jusqu’à l’âge de 18 ans, ce droit étant exercé par les parents.

Ceux-ci disposeraient donc, suivant le nombre de leurs enfants, de 3 ou 4 voix, voire davantage, ce qui aurait pour effet d’équilibrer à la longue les relations intergénérationnelles. Cette proposition originale ne fait pas (encore) l’unanimité. Souvent débattue dans les médias de renom, elle soulève notamment une question: la solution est-elle praticable?

Partie 2

La fatigue des parents, la honte des enfants

C’est notamment la comparaison entre divers pays et leurs communautés qui enrichit les colloques internationaux. Ainsi, les systèmes en place en un ailleurs peu connu chez nous, remettent souvent en question nos prétendues vérités et lieux communs, voire les contredisent – ce qui peut être bénéfique à nos propres idées.

Exemple: la contribution de Mamadou Ndongo Dimé de l’université du Québec. Pour les communautés d’Afrique occidentale, comme celle du Sénégal, la solidarité entre les générations constitue un principe fondamental. On attend des enfants d’âge adulte qu’ils s’occupent de leurs parents vieillissants et qu’ils subviennent financièrement aux besoins de ceux-ci lorsqu’ils ne peuvent plus travailler.

Cependant, il arrive que de tels principes – pourtant profondément ancrés dans les traditions – soient bousculés. M. Dimé est l’un des rares chercheurs à avoir examiné les conséquences de la crise économique actuelle sur les couches moyennes à Dakar, capitale du Sénégal. Et il a démontré qu’en raison de la crise, même les jeunes ayant bénéficié d’une bonne formation ne trouvent guère d’emploi; ils ne peuvent donc pas fonder de famille et dépendent de plus en plus longtemps de leurs parents – et a fortiori ne peuvent les seconder.

Ce renversement de la conception traditionnelle en matière de solidarité n’est facile à vivre pour personne: d’une part, les parents s’épuisent, obligés qu’ils sont de travailler plus longtemps et plus durement pour assister leurs enfants même d’âge adulte. D’autre part, cette situation est humiliante pour les jeunes et elle les fragilise moralement puisqu’ils se trouvent dans l’impossibilité d’assumer le devoir d’assistance envers leurs parents.

A suivre dans deux semaines: Le deuxième part.

SAGW-Tagung "Generationenfreundliche Gemeinden"

5 Jul 10
Die SAGW-Tagung "Generationenfreundliche Gemeinden" vom 6. Mai 2010 in Bern beleuchtete das Thema Generationenbeziehungen erstmals aus dem Blickwinkel der Gemeinden. Eine Videozusammenfassung der Tagung, wurde von Migros Kulturprozent als ein Mitveranstalter der interessanten Tagung Intergeneration überlassen. Weitere Informationen finden Sie auf der Intergeneration-Projektseite.

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Organisé à Berne le 6 mai 2010, le colloque ASSH intitulé "Communes et projets intergénérationnels" a traité pour la première fois des relations intergénérationnelles sous l’angle des communes. Coorganisateur de cette manifestation hautement intéressante, le Pour-cent culturel Migros a mis le résumé vidéo à la disposition d’Intergeneration. Pour de plus amples renseignements, veuillez consulter le site d’Intergeneration (rubrique Programmes/projets).

Tagung: Relations Intergénérationnelles – Enjeux Démographiques

21 Jun 10
Heute, am 21. Juni, beginnt diese interessante Tagung an der Universität Genf.
Wir werden im Blog darüber später noch mehr berichten:





Das Tagungsprogramm (auf französisch).



Aujourd'hui, le 21 juin, c'est le début de ce congrés interéssant à l'Université de Génève.
D'ici peu, vous trouverez des informations plus amples dans le blog:





Le programme du congrès.

Veranstaltungen zum Europäischen Tag der Solidarität zwischen den Generationen

27 Apr 10
Hier finden Sie zwei Hinweise zu Veranstaltungen zum Europäischen Tag der Solidarität zwischen den Generationen, die rund um den 29.04. von Intergenerationen-Projekten lanciert werden. Der Europäische Tag der Solidarität zwischen den Generationen findet Ende des Monats bereits zum zweiten Mal statt.

Vom Projekt "Alt und Jung - Generationen begegnen sich":
Ausstellung im Ortsmuseum Meilen vom Sa, 24. April bis So, 2. Mai 2010
Vernissage –  Samstag, 24. April: 14 bis 18 Uhr, ab 14.15 Darbietungen von Jung und Alt (Thematische Lesungen, Rap-Auftritt, Kurzfilm), Apéro;
Sonntag, 25. April 2010: 14.00 bis 17.00 Uhr;
Donnerstag, 29. April 2010: 14.00 bis 17.00 Uhr, Europäischer Tag der Solidarität zwischen den Generationen; Samstag, 01. Mai 2010: 14.00 bis 18.00 Uhr;
Finissage – So, 2. Mai: 14 bis 18 Uhr, ab 15 Uhr Darbietungen von Jung und Alt (Lesung mit musikalischer Begleitung, Rap-Auftritt), Apéro.

Ein Projekt der Pro Senectute Kanton Zürich in Zusammenarbeit mit der Jugendarbeit Meilen.


Vom Projekt "AG Generationendialog (ein Projekt von SAJV und VASOS)":
Am 29. April 2010, dem Zweiten Europäischen Tag der Generationensolidarität, werden die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände SAJV, sowie die Vereinigung aktiver Senioren- und Selbsthilfe-Organisationen VASOS im Rahmen ihrer AG Generationendialog von 15-19 Uhr mit einem Infostand auf dem Kornhausplatz präsent sein.

Der Infostand soll Organisationen v.a. aus der Region Bern, aber auch solchen, die gesamtschweizerisch tätig sind, die Möglichkeit bieten, ihren Projekte in der Öffentlichkeit sichtbar zu machen, für ein Engagement zu werben, Projektnformationen zu verbreiten, sowie Interessierten Auskünfte zu ihren jeweiligen Aktivitäten zu geben.

Neben SAJV und VASOS werden ca. 6-8 Organisationen am Infostand präsent sein.

Sollten Sie Interesse haben, ebenfalls Ihre Projektinformationen am Stand aufzulegen, dann bitte ich Sie, so rasch als möglich mit uns Kontakt aufzunehmen (nicole.cornu@sajv.ch).

Ihnen allen wünschen wir bereits einen schönen Tag der Generationensolidarität und würden uns sehr über Ihren Besuch an unserem Stand freuen!

Herzlich,

Nicole Cornu
Co-Präsidentin
Schweizerische Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände SAJV


Sollten Sie ebenfalls Projekte zum 29. April lanciert haben, lassen Sie es uns wissen, indem Sie unter diesem Blogeintrag einen Kommentar hinterlassen (Sie müssen dazu auf Intergeneration.ch eingeloggt sein!). Alternativ können Sie unserem Community-Manager Mathias Möller eine Nachricht hinterlassen, indem Sie auf sein Profil klicken und dort "Nachricht senden" wählen.


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Vous trouverez ci-joint deux informations relatives à des manifestations se déroulant à l’occasion de la Journée européenne de la solidarité entre les générations. Ces activités seront proposées autour du 29 avril par des organisations opérant dans le domaine des relations intergénérationnelles. A la fin de ce mois, c’est pour la seconde fois que sera organisée la Journée européenne de la solidarité entre les générations.

"Alt und Jung - Generationen begegnen sich" propose:
Exposition au musée local de Meilen du samedi 24 avril au dimanche 2 mai 2010.
Vernissage : samedi 24 avril de 14 à 18 heures avec, à partir de 14h15, diverses contributions de la part des jeunes et des moins jeunes (lectures thématiques, présentation de rap, court métrage), apéritif.
Dimanche 25 avril 2010 : de 14 à 17 heures.
Jeudi 29 avril 2010 : de 14 à 17 heures, Journée européenne de la solidarité entre les générations. Samedi 1er mai 2010 : de 14 à 18 heures.
Finissage : dimanche 2 mai de 14 à 18 heures avec, à partir de 15 heures, diverses contributions de la part des jeunes et des moins jeunes (lecture thématique, présentation de rap), apéritif.

Cette action de Pro Senectute Zurich bénéficie de la collaboration de « Jugendarbeit Meilen ».

AG Generationendialog (projet commun SAJV-FARES) propose:
Le 29 avril 2010, à l’occasion de la seconde Journée européenne de la solidarité entre les générations, le CSAJ (Conseil Suisse des Activités de Jeunesse) et la FARES (Fédération des associations des retraités et de l’entraide en Suisse) répondront présents de 15 à 19 heures sur un stand d’informations sur la Kornhausplatz de Berne, dans le cadre de leur « AG Generationendialog ».

Le stand offrira à des organisations, notamment de la région bernoise mais en partie opérant à l’échelle nationale, la faculté de faire connaître leurs activités auprès du public, de promouvoir leur engagement, de diffuser des informations sur leur projet et de communiquer à toute personne intéressée des renseignements relatifs à leurs activités actuelles.

Outre le CSAJ et la FARES, six à huit autres organisations seront présentes sur un stand.

Si vous souhaitez y déposer des informations écrites, veuillez nous contacter dans les plus brefs délais (nicole.cornu@sajv.ch).

Nous vous souhaitons d’ores et déjà une agréable Journée de la solidarité entre les générations. C’est avec plaisir que nous vous accueillerons sur notre stand!

Cordialement,

Nicole Cornu
Co-Présidente
Conseil Suisse des Activités de Jeunesse (CSAJ)



Si vous avez vous-même lancé un projet en vue du 29 avril, communiquez-le, en déposant un commentaire sur le présent blog. (Pour ce faire, il est indispensable de vous logger sur le site Intergeneration.ch!). Vous pouvez également laisser un message à Mathias Möller, notre Community-Manager, en en cliquant, sous son profil, sur „Envoyer un message“.


Europäischer Tag der Solidarität zwischen den Generationen / Journée européenne de la solidarité entre les générations

18 Mar 10
Am 29. April wird mit dem „Europäischen Tag der Solidarität zwischen den Generationen“ auf die Bedeutung der Generationenbeziehungen für unsere Gesellschaft aufmerksam gemacht.

Dieser Jahrestag bietet allen Akteuren und Organisationen in der Schweiz eine gute Gelegenheit, die schweizerische Öffentlichkeit, die Medien und die Politik für Generationenfragen zu sensibilisieren und den Diskurs zu fördern.

Intergeneration unterstützt deshalb den „Europäischen Tag der Solidarität zwischen den Generationen“ und trägt zur grösseren Bekanntheit in der Schweiz bei.

Folgende Partnerorganisationen unterstützen den Jahrestag gemeinsam mit Intergeneration:

generationen.ch, infoclick.ch, Pro Senectute, Seniorweb

Nutzen Sie den 29. April 2010 für Ihre Projekte und Aktivitäten!

Intergeneration bietet Ihnen folgende Unterstützungsangebote an:

1. Logo des Jahrestages zum Herunterladen in D, F, I und E für Ihre Öffentlichkeitsarbeit:

http://bit.ly/91M2Z6

2. Liste mit Anregungen für Aktivitäten:

• Das Jahrestag-Logo auf Ihrer Intergeneration-Projektseite und auf der Startseite der eigenen Website, auf Flyern etc. platzieren
• Ihre Mail-Signatur mit einem Hinweis auf den Tag ergänzen
• Regionale Medien auf den Tag aufmerksam machen und auf Ihr Projekt und Ihre Aktivitäten zum Gedenktag verweisen
• Lokale Präsentation Ihres Projekts: Tag der offenen Tür, Besuchstag in Institutionen vor Ort, Informationsstand, Strassenaktionen, Netzwerktage
• generationenübergreifende Veranstaltungen: Feste, Sport, Kultur, Natur, Hobbys
• Podiumsdiskussionen, Gesprächsrunden, Wettbewerbe, Ausstellungen, Lesungen, Kunstaktionen
• Austausch-Treffen mit anderen Akteuren oder Generationen
• Studienreisen zu Good-Practice-Projekten
• Workshops, Seminare, Tagungen, Konferenzen
• Publikationen

3. Eine Liste der Aktivitäten in der Schweiz auf Intergeneration im Überblick

Tipp: Wenn Sie Ihre Aktivitäten zum Jahrestag als Event auf Ihrer Intergeneration-Projektseite veröffentlichen, werden diese Daten auch sofort in der Liste der Aktivitäten in der Schweiz aufgeführt sein. Wenn Sie hier Ihre Aktivität veröffentlichen wollen, melden Sie dies bitte an Mathias Möller (mathias.moeller(at)amazee.com).

Die Sensibilisierungskampagne für den Tag in Europa wird von der AGE-Plattform verantwortet. Weitere Informationen zu Organisation, Entstehung, Zielsetzung und den Jahrestag-Aktivitäten in Europa finden sich unter http://www.age-platform.eu

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Organisée le 29 avril, la « Journée européenne de la solidarité entre les générations » souhaite attirer l'attention du public à l'enjeu que les relations intergénérationnelles constituent pour notre société.

Elle offre à tous les acteurs et organisations suisses une excellente occasion de sensibiliser le public, les médias et les milieux politiques à la problématique intergénérationnelle afin d’encourager le dialogue.

Intergeneration soutient la « Journée européenne de la solidarité entre les générations » afin d’en renforcer la notoriété en Suisse.

Les organisations partenaires suivantes s’associent à Intergeneration pour le soutien de la Journée:

generationen.ch, infoclick.ch, Pro Senectute, Seniorweb

Pour la promotion de vos projets et activités, utilisez le 29 avril 2010 !

Intergeneration vous propose les offres de soutien suivantes:

1. Logo de la Journée à télécharger en allemand, français, italien et anglais pour vos activités de relations publiques :

http://bit.ly/91M2Z6

2. Liste d’idées pour organiser des activités :

• Placer le logo de la Journée sur la page de votre projet publiée sur le site d’Intergeneration, ainsi que sur votre propre page d’accueil, sur vos dépliants, etc.
• Compléter la signature de vos mails par une référence à la Journée
• Attirer l’attention des médias régionaux à la Journée, tout en leur rappelant votre propre projet et les activités que vous organiserez à l’occasion de la Journée
• Présentation locale de votre projet : journée Portes ouvertes, visites sur place, stand d’information, actions de rue, manifestations spéciales « Réseau »)
• Manifestations intergénérationnelles : fêtes, sports, culture, nature, hobbies
• Débats, tables rondes, concours, expositions, lectures, actions artistiques
• Rencontres facilitant l’échange avec d’autres acteurs ou générations
• Voyages d’étude sur le thème de la « good practice »
• Ateliers, séminaires, congrès, conférences
• Publications

3. Liste synoptique des activités suisses sur le site d’Intergeneration :

Rappel : Si vous publiez vos activités à l’occasion de la Journée sur le site d’Intergeneration, les données correspondantes seront immédiatement intégrées à la liste des activités suisses.

La campagne de sensibilisation pour la Journée européenne a été confiée à la plateforme AGE. Pour de plus amples informations relatives à l’organisation, à l’histoire, aux objectifs et aux activités la Journée au niveau européen, consultez http://www.age-platform.eu


Willkommen im Blog von intergeneration.ch! / Bienvenue au blog d'intergeneration.ch !

18 Feb 10

Willkommen im Blog von intergeneration.ch!

Intergeneration.ch bietet Ihnen hier eine Plattform Ihre Sicht zum Thema Generationenbeziehungen allen interessierten Besuchern darzustellen.

Sie können diesen Blog für vielfältige Zwecke nutzen, hier einige Anregungen:

• Möchten Sie eine spannende Idee für die Förderung des Generationenaustausches vorstellen und suchen den Austausch mit anderen Interessierten aus Praxis und Wissenschaft?
• Suchen Sie bestimmte Informationen oder erfahrene Ansprechpersonen für Ihr Generationenprojekt?
• Möchten Sie Ihre Evaluationsergebnisse oder Studienergebnisse zum Thema Generationenergebnisse zur Diskussion stellen?
• Suchen Sie Gleichgesinnte für ein Generationenprojekt in Ihrer Gemeinde oder Region?

Zum Start des Blogs hat Intergeneration.ch fünf interessante Akteure aus Wissenschaft und Praxis befragt und stellt die Interviews im Blog zur Diskussion.

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare und Ergänzungen zu den Interviews von

Markus Gander von Infoclick.ch
François Höpflinger von der Universität Zürich
Helena Trachsel vom Unternehmen Swiss Re
Nicole Stutzmann von der Stadt Bern
Olivier Taramarcaz von Pro Senectute Suisse, Vevey

Nutzen Sie die Möglichkeiten für Austausch und Vernetzung!

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Bienvenue au blog d'intergeneration.ch !

Intergeneration.ch vous offre l'opportunité de présenter ici, à l'ensemble des visiteurs intéressés, votre optique sur les relations intergénérationnelles.

Vous pouvez utiliser ce blog à diverses fins. Voici quelques suggestions :

• Vous souhaitez présenter une idée prometteuse pour promouvoir l'échange entre les générations et vous aimeriez connaître l'opinion d'autres personnes concernées, praticiens ou théoriciens.
• Pour votre projet intergénérationnel, vous recherchez des informations ou des personnes disposant d'expérience en la matière.
• Vous souhaitez débattre des résultats d'une évaluation ou d'une étude relative aux rapports intergénérationnels.
• Vous recherchez des personnes susceptibles de lancer ou de porter avec vous un projet intergénérationnel dans votre commune ou région.

A l'occasion du lancement de ce blog, intergeneration.ch a interrogé cinq acteurs du domaine, des chercheurs et des praticiens. La discussion générale est ouverte à ce propos. Nous attendons avec plaisir vos commentaires sur les interviews, ainsi que vos compléments d'information.

Markus Gander d'Infoklick.ch
François Höpflinger de l'université de Zurich
Helena Trachsel de la société Swiss Re
Nicole Stutzmann de la Ville de Berne
Olivier Taramarcaz de Pro Senectute Suisse, Vevey

Profitez de cette opportunité d'échange et de mise en réseau !